Birke Bayu – bestes Hebammendiplom 2018

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Birke Bayu ist jetzt 21 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Debre Berihan, 120 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Birke ist das zweitälteste Kind und war eine brillante Schülerin. Bei den Prüfungen der 10. Klasse erreichte Birke in allen Fächern die Note A und ging als eine der wenigen Schülerinnen mit maximal 4 Einstiegspunkten in die Gymnasialstufe.
„Ich habee immer davon geträumt, Ärztin zu sein und anderen zu helfen, aber als dies fehlschlug und ich Hamlins Einladung sah, war ich die Erste, die sich als Hebamme beworben hat, ein weiterer Traumberuf“, erinnert sie sich. Nach den harten Eingangstests trat Birke vor vier Jahren in das Hamlin Hebammen-Collage ein und begann mit großer Leidenschaft zu studieren.
Während ihrer Ausbildung war Birke immer die Schülerin mit den besten Noten. Im Juli legte sie ihr Diplom ab und erhielt für ihre Leistungen die Hamlin-Goldmedaille mit einem Notendurchschnitt von 3,93 (von 4.00).
„Mir hat es von Anfang an hier sehr gut gefallen. Ich hätte es nicht so schön erwartet. Mir gefällt alles hier, außer das es weit weg ist von der Innenstadt. Der Lehrplan, die Methodik und der Unterricht sind so professionell und standardisiert. Ich bin stolz darauf, hier zu sein und wurde Teil von Dr. Catherines Traum, Geburtskomplikationen einschließlich Fisteln zu verhindern. Danke meinen Sponsoren.“

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Internationales Partnertreffen

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Am 1. und 2. Juni fand unser jährliches Partnertreffen in Addis Abeba statt. Es kamen Partner aus Australien, Deutschland, Großbritannien, Neu Seeland, Schweden, Schweiz und den USA. Ebenfalls anwesend waren das äthiopische Kommittee und das Senior Management Team.
Wir tauschten uns aus über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Der frühere CEO Dr. Tesfaye wurde in den Ruhestand verabschiedet und der neue Deputy CEO Ato Tesfaye wurde herzlich begrüßt.
Die Vertreter des Senior Managements hielten kurze Vorträge über ihre Arbeit. Das Hauptthema war einerseits die Höhe der Renovierungskosten, auf der anderen Seite die geplante Weiterbildung für Hebammen – das Mastersprogramm.
Alle waren am Ende sehr positiv gestimmt und blicken voll Zuversicht in die Zukunft.

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Schwester Saron, Senior Hebamme

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Saron Kasahun ist jetzt 27 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in der Kleinstadt Yayo 35 km von Mettu entfernt. Als eine der besten Schülerinnen ihrer Highschool bestand Saron 2009 erfolgreich die Aufnahmeprüfung der Hebammenschule. Nach vier Jahren schloß sie die Ausbildung ab und arbeitete in einem Health Center in der Nähe von Yayo. Schwester Saron hat während ihrer Ausbildung über 70 sichere Geburten begleitet und sagt: „Die Qualität der Ausbildung, die sich mehr auf die Praxis konzentriert, macht Hamlin einzigartig. Die Tatsache, dass ich während meiner Studienzeit sowohl auf Krankenhaus- als auch auf Klinikebene Erfahrungen gesammelt habe, machte es mir leicht, mich an die tatsächliche Arbeitsumgebung anzupassen.“
Als eine der ersten Hamlin Hebammen hat sie in ihrem Health Center neue Maßstäbe gesetzt und durch ihre professionelle Art ist das Vertrauen der Bevölkerung gewachsen. So ist die Zahl der Geburten von 10 auf 60 Geburten pro Monat angestiegen. Alle Babies kamen gesund zur Welt. Alle Mütter kehrten gesund nach Hause zurück.
„Jedes Mal, wenn ich Dr. Catherine Hamlin treffe, fühlte ich mich überwältigt und dachte daran, wie selbstlos sie ist. Es ist diese Menschlichkeit, die mich darin bestärkt, lange im Dienst meiner eigenen Gemeinschaft zu bleiben.“ Schwester Saron jetzt schon 6 Jahre in dem Health Center. 2 Jahre länger, als sie sich verpflichtet hatte.

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Schwester Lulit – Hebamme

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Lulit Amberber wuchs in der kleinen, historischen Stadt Gore auf. Gore liegt in der Nähe des Außenzentrums in Mettu.
Schwester Lulit ist jetzt 24 Jahre alt und arbeitet zusammen mit einer Kollegin im Sonxa Health Center, etwa 40 km entfernt vom Hamlin-Fistula-Hospital in Mettu.
Nach ihrem Abschluss im Jahr 2015 wurde Lulit in dem abgelegenen Health Center unter der Aufsicht des Mettu Außenzentrums etwa 40 km entfernt der Hauptstraße eingesetzt. In den vergangenen zwei Jahren haben Lulit und ihre Kollegin, die ebenfalls von Hamlin ausgebildet wurde, die Qualität der Mütterbetreuung gewährleistent. Sie sind bekannt für ihre fachliche Kompetenz in der Gemeinschaft. „Weil ich während meiner Studienzeit über 70 Entbindungen einschließlich Komplikationen begleitet habe, bin ich eine kompetentere Hebamme als andere. Ich und mein Kollege unterstützen uns in der Regel sogar an unseren freien Tagen. Das ermöglicht eine qualitativ hochwertige Pflege und minimiert professionelle Fehler,“ erklärt Lulit.
Das Sonxa Health Center wird seit 2 Jahren von HFE unterstützt und musste viele Herausforderungen, wie Transport, Wasser, Strom und fehlende Einrichtungen meistern. Das Fistula Hospital in Addis unterstützt das Health Center mit Medikamenten, Geräten und einem Solarkoffer.
Während ihrer Ausbildung in der Hebammenschule hatte Lulit die Chance, Dr. Catherine persönlich zu treffen und sagt: „Emaye ist unsere Mutter, sie hat sich wie eine Kerze angezündet, um das Leben vieler armer Mütter unseres Landes zu retten. Sie ist mein Vorbild und ich wünsche ihr ein langes und gesundes Leben “

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Supe Health Center – Das neue Health Center in Westäthiopien

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Das Supe Health Center wurde 1989 in dem Dorf Supe, etwa 30 km von Mettu entfernt errichtet. Die Straße ist bergig und holprig und sieht noch genauso schlimm aus wie in den Anfangsjahren. HFE begann vor 2 Jahren mit der Unterstützung.
Eine der Auswahlkriterien ist die schlechte Gesundheitsversorgung der Mütter aufgrund fehlender Hebammen. So wurde Supe zu einem der 14 von HFE unterstützen Health Center unter Aufsicht des Mettu Außenzentrums.
„Obwohl wir etwa 19.000 Menschen versorgen sollen, ist Kreißsaal zu alt und zu klein, die Liege ist alt und kaputt, die Geräte sind unzureichend, die wir in der Klinik haben, viele Müttern gebären lieber zuhause. Aber nachdem HFE vor zwei Jahren seine Unterstützung begonnen und seine zwei qualifizierten Hebammen eingesetzt hat, erleben wir einige Veränderungen und hoffen, dass sich in Zukunft alles ändert.“ sagten Kasim, der Leiter des Health Center und Meron, die Hebamme.
Seit Hamlin Hebammen dort arbeiten haben sich die Verhältnisse langsam gebessert und die Zahl der Geburten ist von 18 auf 30 im Monat angewachsen.
Meron, die vor sechs Monaten in das Health Center kam, sagt: „Wir arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Es gibt nur einen winzigen Untersuchungsraum mit einer alten Liege, es gibt zuwenige Handschuhe, aber trotzdem hat die Zahl der Schwangeren und Mütter, die zu uns kommen, zugenommen. Wären wir besser ausgestattet, könnten wir die gleiche Qualität an Pflege geben, die wir während der Ausbildung gelernt haben.“
HFE hat im Rahmen seines Präventionspakets einen Solarkoffer installiert, Medikamente geliefert und arbeitet an einer Lösung für die Verbesserung des Kreißsaals und der allgemeinen mütterlichen Gesundheitsvorsorge.

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