Schon an Weihnachtsgeschenke gedacht?

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Jedes Jahr steht wieder völlig überraschend Weihnachten vor der Tür. Haben Sie schon an Geschenke für Ihre Lieben gedacht. Schauen Sie sich doch einmal in unserem Online-Shop um.

Oder Sie machen keine Geschenke: Wie wäre es dann mit einer Geschenkspende. Damit helfen Sie Frauen in Not. In unserem Online-Shop finden Sie etwas für jeden Zweck. Schauen Sie mal rein.

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Fistula e.V. – Hilfe für geburtsverletzte Frauen in Afrika

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Seit 2003 unterstützt Fistula e.V. aus Bruchsal das Fistula-Krankenhaus in Äthiopien, seit einem Jahr den Bau eines neuen Krankenhauses in Uganda. Ursprünglich aus einer Privatinitiative hervorgegangen, hat der Verein inzwischen Spender aus ganz Deutschland. Infos über www.fistula.de
Unterstützt werden die Kliniken vor allem mit urologischem Knowhow und Medizintechnik. Dr. Barbara Teltschik, ehemals niedergelassene Urologin aus Stuttgart, ist mehrmals im Jahr vor Ort zur Fortbildung und Klärung des Bedarfs. Im Fokus steht nun das Krankenhaus in Uganda, die Beschaffung medizinischer Geräte in Uganda und Einarbeitung des medizinischen Teams auf die besonderen, auch psychischen und sozialen Bedürfnisse der Fistelpatientinnen stellt eine echte Herausforderung dar.

Dr. Renate Röntgen, ehemals leitende Oberärztin im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld, ist seit 5 Jahren in Addis Abeba tätig und organisiert eine urogynälologische Weiterbildung für Gynäkologen in Kooperation mit der Universität Mekelle. Neben Harnableitungen wie sie bei uns nur Tumorpatienten benötigen, hat sie die endoskopische Steintherapie eingeführt. Diese Eingriffe sind vor Ort eine schwierige Aufgabe und benötigen viel Erfahrung und Improvisationstalent.

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Scheidenfisteln sind vermeidbar und zu über 90 % heilbar

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Bis heute verfügen viele Länder über keine fachliche Geburtshilfe, ein einfacher Kaiserschnitt steht der Bevölkerung außerhalb der Städte nicht zur Verfügung. Dies ist eine Verletzung der Menschenrechte, das Recht auf eine assistierte Geburt spricht die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jeder Frau zu.

Geburtsfisteln sind durch eine einfache Operation zu über 90% heilbar, wichtig ist jedoch auch, die Frauen mental zu stärken und sie wieder in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Prävention, Therapie und Reintegration bilden eine Einheit.

Etwa ein Drittel der Patientinnen bleibt trotz Fistelverschluss inkontinent, sie haben meist schwere Verletzungen im Becken mit dauerhafter Schädigung von Blase, Scheide und Darm. Infolge chronischer Entzündungen kommt es zur Nierenschädigung und Steinbildung, dies erfordert große chirurgische Eingriffe, die normalerweise in diesen Ländern nicht zur Verfügung stehen, schon gar nicht den Mittellosen.

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Geburtsverletzungen machen junge Frauen zu Ausgestoßenen

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Die meisten Frauen in Subsahara-Afrika gebären ohne jegliche medizinische Hilfe, selbst einfache Ambulanzen sind viele km entfernt, ohne Straßen erst nach stundenlangem Fußmarsch erreichbar. Bei Komplikationen ist die Gebärende völlig auf sich allein gestellt. Nach tagelangen Wehen kommt es in den meisten Fällen zu einer Totgeburt. Durch den konstanten Druck des kindlichen Kopfes auf das Beckengewebe wird die Blutversorgung unterbrochen und das Gewebe stirbt ab.
So entsteht ein Loch zwischen Blase und Vagina (Blasen-Scheiden-Fistel) oder im schlimmsten Fall auch noch zwischen Vagina und Rektum. Die betroffenen Frauen leiden für den Rest ihres Lebens an schwerster Inkontinenz. Urin und Exkremente tröpfeln ständig und unkontrolliert aus der Scheide. Neben dem traumatischen Geburtserlebnis und dem Verlust des Kindes werden die Frauen oft aus der häuslichen Gemeinschaft ausgeschlossen. Sie verfügen weder über Informationen noch Geld, um nach ärztlicher Hilfe zu suchen.

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Alice Emasu

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Gründerin und Geschäftsführerin von TERREWODE in Uganda     
1999 gründete Alice die Vereinigung zur Neuorientierung und Rehabilitation von Teso-Frauen für Entwicklung (TERREWODE Empowering Woman and Girls).
Leidenschaft für die Gleichstellung der Geschlechter und soziale Gerechtigkeit ist die treibende Kraft ihrer Arbeit im Bereich Gesundheit- und Wirtschaftssysteme die Frauen und Mädchen entmachten.
Alice hat eine vielschichtige Strategie entwickelt, die sich mit den wichtigsten Gesundheitsproblemen, der landwirtschaftlichen Produktivität und mit rechtlichen Fragen des Grundbesitzes befasst. Sie beseitigt Hindernisse für die wirtschaftliche Entwicklung und die Rechte der Frauen in Uganda.
Alice ist als Kind eines Dorfvorstehers, in der Subregion Teso im Norden Ugandas geboren worden, was ein besser gestelltes Leben bedeutete. Jedoch hat sich durch den Tod des Vaters als sie 3 Monate alt war, das gesamte Leben in das Gegenteil verkehrt. Ihre Mutter wurde wie es in diesem Teil der Welt üblich ist von den Schwiegereltern enterbt. Alice musste mit ansehen wie ihre Mutter unter dieser Stigmatisierung und Diskriminierung der ugandischen Frauen leiden musste. Das Überleben wurde zur täglichen Herausforderung. In den wirren des damals herrschenden Bürgerkrieges sah sie wie Familien ihre jungen Töchter verheirateten um sie gegen Essen zu tauschen. Viele der jungen Mädchen wurden sehr bald schwanger und bei der Geburt traten sehr oft Komplikationen auf, viele starben. Betroffen davon, auch weil einige Ihrer besten Freundinnen auf diese Art das Leben verloren, sah sie sich gezwungen etwas für die Frauenrechte zu unternehmen. Sie erkannte, dass Geburtsfisteln und Armut in engem Zusammenhang stehen.
Mit 16 Jahren schrieb sie bereits Zeitungsartikel für die führende Zeitung Ugandas (New Vision) um auf nationaler Ebene ein Bewusstsein für die Not der Menschen insbesondere der Frauen in der Teso Region zu schaffen. Sie wurde schließlich von der Zeitung eingestellt bevor sie noch ihr Studium abgeschlossen hatte.
Mit der Gründung von TERREWODE und dem Bau eines Hospitals hilft Sie Frauen, die durch Geburtsverletzungen ausgeschlossen sind, wieder zu einem lebenswerten Leben. Fistula e.V. unterstützt sie dabei.
Mit der Operation der bei der Geburt entstandenen Verletzungen und der Stärkung des Bewusstseins der Frauen durch die Terrewode Selbsthilfegruppen, Unterstützung bei der Ausbildung Ihrer unternehmerischen Fähigkeiten und in rechtlichen Angelegenheiten verhilft sie Frauen zu einem selbständigem Leben.

 

Ihr Traum, den sie vor über zwei Jahrzehnten begonnen hatte zu träumen, ist wahr geworden. Ein Krankenhaus für Frauen mit Geburtsverletzungen in Ihrer Heimat Uganda!
Quelle: Ashoka.org
Ausbildung:
Sozialunternehmerin mit einem Master of Social Work der George Warren Brown School an der Washington University in St. Louis, USA
Master of Business Administration für Sozialunternehmer, Universität Cattolica, Italien
Bachelor of Arts in Massenkommunikation an der Makerere University
Diplom in Entwicklungsjournalismus, das indische Institut für Massenkommunikation – New Dehli
Diplom in Medien und Demokratisierung, die Universität Oslo-Norwegen
mehrere Zertifikate in Women Studies