Schwester Saron, Senior Hebamme

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Saron Kasahun ist jetzt 27 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in der Kleinstadt Yayo 35 km von Mettu entfernt. Als eine der besten Schülerinnen ihrer Highschool bestand Saron 2009 erfolgreich die Aufnahmeprüfung der Hebammenschule. Nach vier Jahren schloß sie die Ausbildung ab und arbeitete in einem Health Center in der Nähe von Yayo. Schwester Saron hat während ihrer Ausbildung über 70 sichere Geburten begleitet und sagt: „Die Qualität der Ausbildung, die sich mehr auf die Praxis konzentriert, macht Hamlin einzigartig. Die Tatsache, dass ich während meiner Studienzeit sowohl auf Krankenhaus- als auch auf Klinikebene Erfahrungen gesammelt habe, machte es mir leicht, mich an die tatsächliche Arbeitsumgebung anzupassen.“
Als eine der ersten Hamlin Hebammen hat sie in ihrem Health Center neue Maßstäbe gesetzt und durch ihre professionelle Art ist das Vertrauen der Bevölkerung gewachsen. So ist die Zahl der Geburten von 10 auf 60 Geburten pro Monat angestiegen. Alle Babies kamen gesund zur Welt. Alle Mütter kehrten gesund nach Hause zurück.
„Jedes Mal, wenn ich Dr. Catherine Hamlin treffe, fühlte ich mich überwältigt und dachte daran, wie selbstlos sie ist. Es ist diese Menschlichkeit, die mich darin bestärkt, lange im Dienst meiner eigenen Gemeinschaft zu bleiben.“ Schwester Saron jetzt schon 6 Jahre in dem Health Center. 2 Jahre länger, als sie sich verpflichtet hatte.

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Tsehay – Desta Mender Trainee

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Ihr Name bedeutet „Sonne“ in Amharisch. Ihr Leben war aber bisher alles andere als sonnig. Tsehay wuchs in einem kleinen Dorf auf, ohne Strom oder fließendes Wasser. Die Schule lag 1 Stunde Fußmarsch entfernt. In der 7. Klasse musste sie die Schule verlassen, weil sie verheiratet wurde. Ihr Mann bezahlte 200 Dollar für sie und gab noch 4 Kühe dazu. So wurde sie mit 13 Jahren verheiratet.
Ihren Mann hatte sie vorher noch nie gesehen. Für Tsehay war das Leben als Hausfrau nicht einfach, aber alle sagten, es sei gut so jung zu heiraten. So passte sie sich an und diente ihrem Ehemann.
Alle freuten sich über ihre Schwangerschaft bis zu diesem verheerenden Tag der Geburt. Nach 4 Tagen schmerzhafter Wehen wurde sie auf einer Trage 5 Stunden in die nächste Klinik gebracht. Auch dort konnte man ihr nicht helfen und sie wurde mit der Ambulanz in das nächste Krankenhaus gebracht, wo sie zwischen Leben und Tod schwebte. Am 5. Tag wurde ihr Kind tot geboren. Sie blieb am Leben – aber mit einer doppelten Fistel. Da man ihr dort nicht helfen konnte, wurde sie nach Hause entlassen. „Ich blieb bewegungslos, war inkontinent und verbrachte den ganzen Tag damit, auf einem durchnässten Bett zu liegen. Wegen des Gestanks wollte niemand etwas mit mir zu tun haben. Selbst meine eigenen Brüder hielten sich fern. So blieb ich drei beschämte und depressive Jahre.“ erinnert sie sich.
In dieser Zeit kümmerten sich ihre Mutter und ihre älteren Schwestern um sie. Ihr Ehemann war nach einer Weile verschwunden. Sie blieb bei ihrer Mutter zurück, aber in einer separaten kleinen Hütte. Sie ging nie auf den Markt oder zu gesellschaftlichen Zusammenkünften im Dorf, weil sie sich des Gestanks und der Beinverletzung durch die langen Wehen schämte. Nach 3 Jahren dieses unerträglichen Zustandes besuchte ein Mitglied der Kirche Tsehay und informierte über das Fistula Hospital.
Vor 2 Jahren kam Tsehay im Außenzentrum Mettu an. Wegen der doppelten Fistel wurde sie nach Addis Abeba geschickt. „In dem Moment, als ich andere Frauen mit demselben Problem in Mettu sah, wurde ich hoffnungsvoll, Heilung zu bekommen. Als ich in Addis Abeba ankam, erholte ich mich vollständig von der Beinverletzung. Ich möchte den Mitarbeitern im Zentrum von Mettu für ihre bedingungslose Liebe und Fürsorge danken, die sie mir gegeben haben.“
Im Juni 2017 kam Tsehay in Addis Abeba an und erhielt im Februar 2018 die letzte erfolgreiche Operation. Sie befindet sich derzeit in einem Rehabilitationstraining in Desta Mender. In wenigen Wochen wird sie es erfolgreich beenden und geheilt und selbstbewußt nach Hause zurückkehren.

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Schals von Sabahar

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Diese raffinierten Tücher sind aus reiner äthiopischer Baumwolle, Leinen oder Seide. Die Schals ahmen die Schals und Tücher nach, die die meisten äthiopischen Frauen an Feiertagen und besonderen Anlässen tragen, sowie in der Kirche. Die subtile Farbe und die Luftigkeit der Tücher machen sie perfekt für Frühling und Sommer.

Fairer Handel:
Sabahar ist bestrebt, in Äthiopien respektvolle, ethische und nachhaltige Arbeitsmöglichkeiten für Handwerker zu schaffen . Wir glauben, dass der Privatsektor eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung eines Landes und bei der Verbesserung seiner Bevölkerung spielt. Indem wir internationalen Käufern die Möglichkeit bieten, Fair-Trade-Produkte in Äthiopien zu kaufen, unterstützen wir auch Hunderte von Menschen, Gehälter zu verdienen, auf denen sie leben können.

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Schwester Lulit – Hebamme

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Lulit Amberber wuchs in der kleinen, historischen Stadt Gore auf. Gore liegt in der Nähe des Außenzentrums in Mettu.
Schwester Lulit ist jetzt 24 Jahre alt und arbeitet zusammen mit einer Kollegin im Sonxa Health Center, etwa 40 km entfernt vom Hamlin-Fistula-Hospital in Mettu.
Nach ihrem Abschluss im Jahr 2015 wurde Lulit in dem abgelegenen Health Center unter der Aufsicht des Mettu Außenzentrums etwa 40 km entfernt der Hauptstraße eingesetzt. In den vergangenen zwei Jahren haben Lulit und ihre Kollegin, die ebenfalls von Hamlin ausgebildet wurde, die Qualität der Mütterbetreuung gewährleistent. Sie sind bekannt für ihre fachliche Kompetenz in der Gemeinschaft. „Weil ich während meiner Studienzeit über 70 Entbindungen einschließlich Komplikationen begleitet habe, bin ich eine kompetentere Hebamme als andere. Ich und mein Kollege unterstützen uns in der Regel sogar an unseren freien Tagen. Das ermöglicht eine qualitativ hochwertige Pflege und minimiert professionelle Fehler,“ erklärt Lulit.
Das Sonxa Health Center wird seit 2 Jahren von HFE unterstützt und musste viele Herausforderungen, wie Transport, Wasser, Strom und fehlende Einrichtungen meistern. Das Fistula Hospital in Addis unterstützt das Health Center mit Medikamenten, Geräten und einem Solarkoffer.
Während ihrer Ausbildung in der Hebammenschule hatte Lulit die Chance, Dr. Catherine persönlich zu treffen und sagt: „Emaye ist unsere Mutter, sie hat sich wie eine Kerze angezündet, um das Leben vieler armer Mütter unseres Landes zu retten. Sie ist mein Vorbild und ich wünsche ihr ein langes und gesundes Leben “

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Supe Health Center – Das neue Health Center in Westäthiopien

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Das Supe Health Center wurde 1989 in dem Dorf Supe, etwa 30 km von Mettu entfernt errichtet. Die Straße ist bergig und holprig und sieht noch genauso schlimm aus wie in den Anfangsjahren. HFE begann vor 2 Jahren mit der Unterstützung.
Eine der Auswahlkriterien ist die schlechte Gesundheitsversorgung der Mütter aufgrund fehlender Hebammen. So wurde Supe zu einem der 14 von HFE unterstützen Health Center unter Aufsicht des Mettu Außenzentrums.
„Obwohl wir etwa 19.000 Menschen versorgen sollen, ist Kreißsaal zu alt und zu klein, die Liege ist alt und kaputt, die Geräte sind unzureichend, die wir in der Klinik haben, viele Müttern gebären lieber zuhause. Aber nachdem HFE vor zwei Jahren seine Unterstützung begonnen und seine zwei qualifizierten Hebammen eingesetzt hat, erleben wir einige Veränderungen und hoffen, dass sich in Zukunft alles ändert.“ sagten Kasim, der Leiter des Health Center und Meron, die Hebamme.
Seit Hamlin Hebammen dort arbeiten haben sich die Verhältnisse langsam gebessert und die Zahl der Geburten ist von 18 auf 30 im Monat angewachsen.
Meron, die vor sechs Monaten in das Health Center kam, sagt: „Wir arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Es gibt nur einen winzigen Untersuchungsraum mit einer alten Liege, es gibt zuwenige Handschuhe, aber trotzdem hat die Zahl der Schwangeren und Mütter, die zu uns kommen, zugenommen. Wären wir besser ausgestattet, könnten wir die gleiche Qualität an Pflege geben, die wir während der Ausbildung gelernt haben.“
HFE hat im Rahmen seines Präventionspakets einen Solarkoffer installiert, Medikamente geliefert und arbeitet an einer Lösung für die Verbesserung des Kreißsaals und der allgemeinen mütterlichen Gesundheitsvorsorge.

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