Bis heute verfügen viele Länder über keine fachliche Geburtshilfe, ein einfacher Kaiserschnitt steht der Bevölkerung außerhalb der Städte nicht zur Verfügung. Dies ist eine Verletzung der Menschenrechte, das Recht auf eine assistierte Geburt spricht die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jeder Frau zu.

Geburtsfisteln sind durch eine einfache Operation zu über 90% heilbar, wichtig ist jedoch auch, die Frauen mental zu stärken und sie wieder in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Prävention, Therapie und Reintegration bilden eine Einheit.

Etwa ein Drittel der Patientinnen bleibt trotz Fistelverschluss inkontinent, sie haben meist schwere Verletzungen im Becken mit dauerhafter Schädigung von Blase, Scheide und Darm. Infolge chronischer Entzündungen kommt es zur Nierenschädigung und Steinbildung, dies erfordert große chirurgische Eingriffe, die normalerweise in diesen Ländern nicht zur Verfügung stehen, schon gar nicht den Mittellosen.

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