Wetet Abay Health Center

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Die Gemeinde Wetet Abay feiert die Fertigstellung des Geburtshilfezentrums.

wetet-abay-img-31Während der feierlichen Eröffnung wies der Repräsentant des Fistula Hospitals, Ato Zelalem Belete, Präventionsmanager des Fistula Hospitals und Rektor der Hebammenschule, darauf hin, dass dieses Zentrum einen enormen Beitrag zur Müttergesundheit für die Gemeinde darstellt. Auch die Sterblichkeitsrate von Mutter und Kind wird stark zurück gehen. Er bat die örtlichen Repräsentanten eindringlich darauf hinzuwirken, dass die Frauen das Zentrum aufsuchen wenn sie schwanger sind.Tillahun Molla, der Operation Manager des Fistula Hospitals betonte, dass dieses Frauenzentrum den Schwangeren und Müttern ermöglicht, qualitative Vor- und Nachsorge zu erhalten, was zur dauerhaften Verbesserung der Sterblichkeitsrate beiträgt.Der Leiter des Health Centers, Ato Welderufayel Degu ergänzte, dass auch die Mitarbeiter des Health Centers mit großer Freude dort arbeiten werden, da sich die Arbeitsbedingungen entscheidend verbessert haben. Früher hatten sie mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, es gab wenig Platz und die Mütter mussten zusammen mit anderen Patienten behandelt werden. „Wir danken Hamlin Fistula Äthiopien sehr für diese großzügige Unterstützung und sind sicher, dass das neue Geburtshilfezentrum auf jeden Fall direkt und spürbare Hilfe für unsere Gemeinde bedeutet.“wetet-abay-img-1

 

 

 

Während der Einweihungsfeier betonte der Repräsentant des Mecha Distrikts, Ato Belete Mengesha, dass der Wetet Abay Distrikt bereits große Fortschritte in der Verbesserung des Gesundheitswesens gemacht habe. „Aber ich bin sicher, dieses moderne Zentrum wird die Müttergesundheit weiter verbessern.“

Eine Bewohnerin des Mecha Distrikts, Frau Felekech Gizaw, ist sehr glücklich, dass sie in so einer modernen Einrichtung entbinden konnte. “ Mein erstes Kind habe ich noch hier auf dem Boden entbunden, weil es zuwenig Betten gab und alle belegt waren. Jetzt ist alles größer und moderner und wir werden besser behandelt.“

Bethlehem Mesfin

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                                                   Non obstetric fistula case

 

 

 

Obwohl das Fistula Hospital hauptsächlich Geburtsfisteln behandelt, kümmert es sich in außergewöhnlichen Fällen auch um andere Patientinnen wie bei Bethlehem.

Bethlehem ist erst 10 Jahre alt und kommt aus einem kleinen Dorf im Süden Äthiopiens. Diesen Sommer hat sie die 3. Schulklasse erfolgreich beendet. Nach der Scheidung lebte sie mit ihrem Vater und der Großmutter. Jeden Tag hütete sie das Vieh und spielte dabei mit ihren Freundinnen, wie die meisten Kinder im ländlichen Äthiopien.

Bethlehem träumte davon eine gute Lehrerin zu werden. Aber ein schrecklicher Unfall ereignete sich letzten Sommer und verdunkelte ihre Zukunft und brachte auch große Traurigkeit in die Familie. Als sie mit ihren Freundinnen auf dem Feld spielte, fiel sie so unglücklich über einen Gestell mit Heu zum Trocknen und verletzte dabei ihre Blase so schwer, dass sie inkontinent wurde.

Jedermann in der Familie und im ganzen Dorf war bestürzt über diesen Unfall und man brachte sie in das nächste Krankenhaus. Dort konnte sie nicht behandelt werden, aber man schickt sie in das Fistula Hospital in Addis Abeba.

Seit diesem Unfall hat Bethlehem ihr Lachen verloren und lebte 4 Monate bei ihrem Vater.

Obwohl das Fistula Hosptial hauptsächlich Geburtsfisteln behandelt, nahmen die Ärzte Bethlemen aufgrund ihres Alters und der Armut ihrer Familie im Oktober auf.

Nach verschiedenen Untersuchungen war sie stabil genug, als erste in dem neu renovierten Operationssaal behandelt zu werden. Nach  3 Tagen wurde der Katheter entfernt, Bethlehem war geheilt und trocken und konnte wieder lachen.

„Als ich hörte, dass ich meine Tochter hier alleine zurück lassen soll, war ich zuerst sehr misstrauisch, aber ich lernte schnell, dass dies falsch war. Dieses besondere Krankenhaus kümmert sich sehr um seine Patientinnen und ich danke allen Mitarbeitern für alles, was sie für mein Kind getan haben.“

 

Kaffee aus Äthiopien – frisch eingetroffen

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Äthiopien ist die Wiege des Kaffees. Die Legende sagt, der Kaffee wurde entdeckt, als ein Hirtenjunge in der äthiopischen Provinz „Kaffa“ einige grüne Kaffeebohnen ins Feuer warf und sich sofort ein aromatischer Duft verbreitete. Die zerstossenen gerösteten Kaffeebohnen wurden mit heißem Wasser überbrüht und so entwickelte sich, was wir heute weltweit als Kaffee kennen.

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Etabezahu Eshete – Mutter von Zwillingen

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Etabezahu kommt ursprünglich aus dem Norden. Vor 19 Jahren kam sie in die Hauptstadt auf der Suche nach Arbeit um ihre Familie zuhause zu unterstützen. Sie war damals erst 14 Jahre alt. Viele Jahre arbeitete sie als Hausgehilfin bei verschiedenen Familien.

Vor vier Jahren heiratete sie einen Polizisten und führte ihren eigenen Haushalt. Als Polizist verdient ihr Mann nur ungefähr 75 Dollar im Monat, davon kann man in der Hauptstadt kaum überleben. In der Hoffnung, dass das Leben in der Zukunft besser würde, lebte Etabezahu sehr sparsam.

Zwei Jahre nach der Hochzeit wurde sie schwanger. Ihr Mann freute sich sehr, denn auch er wollte gerne Kinder haben. Bei der Vorsorgeuntersuchung erfuhr Etabezahu, dass sie Zwillinge haben würde. Sie versäumte keine Untersuchung und fühlte sich sehr wohl bis zum Entbindungstermin. Sie ging in eine Geburtsklinik und hatte stundenlange Wehen. Die Schwestern dort verstanden nicht, dass sie Hilfe benötigte. Nach 6 Stunden wurde sie endlich ins Krankenhaus verlegt. Der Arzt war schokiert, als er sie sah und bemerkte, dass die Zwillinge Steißlage waren und konnte mit einem Kaiserschnitt das Leben von Etabezahu und ihren Kindern retten.

Aber trotzdem hatte Etabezahu nach der Geburt Schwierigkeiten, ihren Urin zu kontrollieren. Sie hoffte, es würde besser werden und erzählte lange Zeit niemandem davon. Aber bald wurde es so schlimm, dass sie es nicht mehr vor ihrem Mann geheim halten konnte. Er hatte von dem Fistula Hospital gehört und brachte sie zusammen mit ihren bezaubernden Zwillingen.

Zuerst wurde sie wieder nach Hause geschickt, weil sie noch zu schwach für die Operation war. Aber 3 Monate später kam sie zurück und konnte innerhalb von 20 Tagen geheilt werden. Ihre Babies waren die ganze Zeit dabei.

Etabezahu ist glücklich, dass sie wieder geheilt ist, aber das geringe Familieneinkommen ist ein Problem. Sie hat nicht genug Milch für beide Babies. Das Krankenhaus hat ihr zusätzliche Milch gegeben, aber wenn sie wieder zuhause ist, wird es schwer werden, das Geld dafür aufzubringen.

Vielleicht findet sich jemand, der die Familie in den ersten Monaten unterstützt.

 

Neue Produkte in unserem Online Shop

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Vor kurzem sind wir aus Äthiopien zurück gekommen und haben einige neue Sachen für unseren Online-Shop mitgebracht. Der gesamte Erlös kommt dem Fistula Hospital zugute. Vielleicht ist auch etwas für Sie oder Ihre Freunde dabei.

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