Ato Tesfaye – der neue stellvertretende Direktor des Fistula Hospitals

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Hamlin Fistula Ethiopia (HFE) hat im April 2018 einen neuen Stellvertretenden Generaldirektor (DCEO), Ato Tesfaye Mamo, begrüßt. Ato Tesfaye bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen mit.

In seiner Eigenschaft als DCEO wird Ato Tesfaye die operativen und programmatischen Arbeiten des Fistula Hospitals zusammen mit dem Senior Management Team leiten. Ato Tesfaye begrüßte seine neue Aufgabe und sagte: „Dies ist eine große Ehre und ich schätze das Vertrauen, das mir das Kuratorium und der CEO entgegenbringen. Ich freue mich auf die Herausforderung, eng in Hamlins strategischer Weiterentwicklung eingebunden zu sein und seinen Ruf als wegweisender und hoch angesehener Akteur in der Behandlung von Fisteln und der Prävention weiter zu stärken.“
Bevor er zu HFE kam, war Ato Tesfaye General Manager des TZNA General Hospitals, Geschäftsführer der RANK Family PLC, Geschäftsführer des Black Lion Hospitals, College of Health Sciences der Addis Ababa Universität, Assistant Dean, Administration and Finance der School of Medicine, Universität von Addis Abeba und Mitglied des Senior Management Teams beim Äthiopischen Roten Kreuz.

Ato Tesfaye hat zwei Master-Abschlüsse, einen in Logistik und Supply Chain Management von der Addis Ababa University, und den anderen in Transformational Leadership and Change von der University of Greenwich, Großbritannien. Sein Forschungsinteresse umfasst Gesundheitsmanagement, Servicequalität, Patientenzufriedenheit, Krankenhausführung und Optimierung des Patientenflusses.

Das Team von Hamlin Fistula Ethiopia und das Senior Management Team heißen Ato Tesfaye herzlich willkommen und wünschen ihm alles Gute für seine Führungsrolle.

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Schwester Saron, Senior Hebamme

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Saron Kasahun ist jetzt 27 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in der Kleinstadt Yayo 35 km von Mettu entfernt. Als eine der besten Schülerinnen ihrer Highschool bestand Saron 2009 erfolgreich die Aufnahmeprüfung der Hebammenschule. Nach vier Jahren schloß sie die Ausbildung ab und arbeitete in einem Health Center in der Nähe von Yayo. Schwester Saron hat während ihrer Ausbildung über 70 sichere Geburten begleitet und sagt: „Die Qualität der Ausbildung, die sich mehr auf die Praxis konzentriert, macht Hamlin einzigartig. Die Tatsache, dass ich während meiner Studienzeit sowohl auf Krankenhaus- als auch auf Klinikebene Erfahrungen gesammelt habe, machte es mir leicht, mich an die tatsächliche Arbeitsumgebung anzupassen.“
Als eine der ersten Hamlin Hebammen hat sie in ihrem Health Center neue Maßstäbe gesetzt und durch ihre professionelle Art ist das Vertrauen der Bevölkerung gewachsen. So ist die Zahl der Geburten von 10 auf 60 Geburten pro Monat angestiegen. Alle Babies kamen gesund zur Welt. Alle Mütter kehrten gesund nach Hause zurück.
„Jedes Mal, wenn ich Dr. Catherine Hamlin treffe, fühlte ich mich überwältigt und dachte daran, wie selbstlos sie ist. Es ist diese Menschlichkeit, die mich darin bestärkt, lange im Dienst meiner eigenen Gemeinschaft zu bleiben.“ Schwester Saron jetzt schon 6 Jahre in dem Health Center. 2 Jahre länger, als sie sich verpflichtet hatte.

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Schwester Lulit – Hebamme

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Lulit Amberber wuchs in der kleinen, historischen Stadt Gore auf. Gore liegt in der Nähe des Außenzentrums in Mettu.
Schwester Lulit ist jetzt 24 Jahre alt und arbeitet zusammen mit einer Kollegin im Sonxa Health Center, etwa 40 km entfernt vom Hamlin-Fistula-Hospital in Mettu.
Nach ihrem Abschluss im Jahr 2015 wurde Lulit in dem abgelegenen Health Center unter der Aufsicht des Mettu Außenzentrums etwa 40 km entfernt der Hauptstraße eingesetzt. In den vergangenen zwei Jahren haben Lulit und ihre Kollegin, die ebenfalls von Hamlin ausgebildet wurde, die Qualität der Mütterbetreuung gewährleistent. Sie sind bekannt für ihre fachliche Kompetenz in der Gemeinschaft. „Weil ich während meiner Studienzeit über 70 Entbindungen einschließlich Komplikationen begleitet habe, bin ich eine kompetentere Hebamme als andere. Ich und mein Kollege unterstützen uns in der Regel sogar an unseren freien Tagen. Das ermöglicht eine qualitativ hochwertige Pflege und minimiert professionelle Fehler,“ erklärt Lulit.
Das Sonxa Health Center wird seit 2 Jahren von HFE unterstützt und musste viele Herausforderungen, wie Transport, Wasser, Strom und fehlende Einrichtungen meistern. Das Fistula Hospital in Addis unterstützt das Health Center mit Medikamenten, Geräten und einem Solarkoffer.
Während ihrer Ausbildung in der Hebammenschule hatte Lulit die Chance, Dr. Catherine persönlich zu treffen und sagt: „Emaye ist unsere Mutter, sie hat sich wie eine Kerze angezündet, um das Leben vieler armer Mütter unseres Landes zu retten. Sie ist mein Vorbild und ich wünsche ihr ein langes und gesundes Leben “

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Supe Health Center – Das neue Health Center in Westäthiopien

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Das Supe Health Center wurde 1989 in dem Dorf Supe, etwa 30 km von Mettu entfernt errichtet. Die Straße ist bergig und holprig und sieht noch genauso schlimm aus wie in den Anfangsjahren. HFE begann vor 2 Jahren mit der Unterstützung.
Eine der Auswahlkriterien ist die schlechte Gesundheitsversorgung der Mütter aufgrund fehlender Hebammen. So wurde Supe zu einem der 14 von HFE unterstützen Health Center unter Aufsicht des Mettu Außenzentrums.
„Obwohl wir etwa 19.000 Menschen versorgen sollen, ist Kreißsaal zu alt und zu klein, die Liege ist alt und kaputt, die Geräte sind unzureichend, die wir in der Klinik haben, viele Müttern gebären lieber zuhause. Aber nachdem HFE vor zwei Jahren seine Unterstützung begonnen und seine zwei qualifizierten Hebammen eingesetzt hat, erleben wir einige Veränderungen und hoffen, dass sich in Zukunft alles ändert.“ sagten Kasim, der Leiter des Health Center und Meron, die Hebamme.
Seit Hamlin Hebammen dort arbeiten haben sich die Verhältnisse langsam gebessert und die Zahl der Geburten ist von 18 auf 30 im Monat angewachsen.
Meron, die vor sechs Monaten in das Health Center kam, sagt: „Wir arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Es gibt nur einen winzigen Untersuchungsraum mit einer alten Liege, es gibt zuwenige Handschuhe, aber trotzdem hat die Zahl der Schwangeren und Mütter, die zu uns kommen, zugenommen. Wären wir besser ausgestattet, könnten wir die gleiche Qualität an Pflege geben, die wir während der Ausbildung gelernt haben.“
HFE hat im Rahmen seines Präventionspakets einen Solarkoffer installiert, Medikamente geliefert und arbeitet an einer Lösung für die Verbesserung des Kreißsaals und der allgemeinen mütterlichen Gesundheitsvorsorge.

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Neue Hebammen in Aktion – Meron

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Firomi und Meron gehören zum 7. Jahrgang der Hamlin Hebammenschule und machten letzten Sommer ihren Abschluß. Beide sind in Mettu in Südwestäthiopien aufgewachsen. Dort befindet sich auch eines der Außenzentren des Hamlin Fistula Hospitals. Die jungen Hebammen sind jetzt Anfang 20 und haben vor kurzem in 2 verschiedenen Health Centern ihre  Arbeit aufgenommen.

Merons Fall ist anders. Seit 7 Monaten arbeitet sie in einem neuen Health Center, das über 30 km entfernt von Mettu liegt. Die Fahrt auf schlechten Pisten durch die Berge ist schwierig. Wegen der entfernten Lage, ist dieses Health Center noch sehr schlecht ausgestattet. Der Kreißsaal ist klein und entspricht in keinster Weise dem äthiopischen Standard. Der Geburtsstuhl ist alt und sieht aus wie die Holzbetten, die von den Bewohnern in ihren Hütten benutzt werden. Es gibt auch nicht genügend Medikamente. Meron und ihre Kolleginnen haben große Herausforderungen zu meistern um die Situation zu verbessern.

„Im Vergleich zu Dr. Hamlin, die sich seit Jahrzehnten bemüht, die Müttergesundheit in Äthiopien zu verbessern,  ist meine Aufgabe klein und überschaubar. Wir alle bemühen uns nach Kräften, die Geburten zu verbessern und Vertrauen in der Bevölkerung zu erreichen.“

Kassima, die Leiter des Health Centers und ebenfalls Geburtshelfer, sagt:“ Die Infrastruktur ist sehr schlecht, aber dank der guten Ausbildung der Hebammen wächst das Vertrauen in der Bevölkerung. Wir alle hier hoffen, dass das Engagement von HFE dazu beiträgt, dieses Health Center zu verbessern.“

Firomi und Meron nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil und sind stolz, ein Teil der Aufgabe zu sein, das Leben von Müttern in Äthiopien zu verbessern.

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