Dr. Mesfin Molla – Anästhesist im Fistula Hospital

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Der Anästhesist Dr. Mesfin Molla ist jetzt 44 Jahre alt, verheiratet und Vater. Bevor er ins Fistula Hospital kam, arbeitete Dr. Mesfin über 15 Jahre als Anästhesist in verschiedenen Krankenhäusern in Addis Abeba. Mit seiner langjährigen Erfahrung in Anästhesie, trat Dr. Mesfin 2016 dem Ärzte-Team des Fistula Hospitals bei und arbeitet mit Leidenschaft. Neben seiner professionellen Arbeit hat Dr. Mesfin mit seinem freundlichen Wesen viel Spaß in den OP gebracht.
„Ich habe viele Jahre in verschiedenen Krankenhäusern innerhalb und außerhalb des Landes gearbeitet. Hier im Fistula Hospital fühle ich jedes Mal, wenn ich in die Heilung einer Frau involviert bin, dass ich ein wenig zu Dr. Catherines lebenslangem Erfolg beitragen kann. Diesen Frauen helfen zu können, ein wenig Liebe und Zuneigung zu zeigen, bleibt meine tägliche Leidenschaft „, erklärt Dr. Mesfin.

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Aster Sodo – Hebamme

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Aster Sodo ist 27 Jahre alt und kommt aus einer Kleinstadt names Aleta Wondo, etwa 70 km entfernt vom Außenzentrum Yirgallem. Sie war in ihrer Schule eine der Besten und erhielt ein Stipendium für die Hebammenschule. Im Juli 2017 machte sie ihr Diplom und arbeitet seit 2 Monaten im Health Center Olonso in der Nähe ihrer Heimatstadt.
„Ich habe mich hier schnell eingewöhnt dank meiner guten Ausbildung. Wenn ich mich mit anderen Kolleginnen vergleiche, bemerke ich den Unterschied und bin sehr froh, dass ich diese Chance hatte. Vielen Dank, dass Sie mir die Ausbildung zur Hebamme ermöglicht haben.“ erklärt Aster
Sie hat in den letzten 2 Monaten über 20 Babies sicher zur Welt gebracht. Es hat sich langsam rumgesprochen, dass man ihr vertrauen kann.

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Meron Fitta – Fistula Patientin

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Meron Fitta wuchs in einem kleinen Dorf etwa 120 km entfernt von Addis Abeba auf. Sie konnte 2 Jahre lang die Schule besuchen, dann musste sie ihrer Familie beid der Arbeit helfen. Als sie älter wurde, ging sie nach Addis Abeba und arbeitete als Hausmädchen. Es fiel ihr schwer, sich in den verschiedenen Haushalten einzugewöhnen, deshalb ging sie wieder zurück und lebte bei ihrer Tante in einer kleinen Stadt in der Nähe ihres Heimatortes.Es war in dieser Zeit, dass Meron ihren ersten Freund traf und anfing, bei ihm zu leben, ohne zu heiraten. Als sie schwanger wurde und ihrem Freund davon erzählte, war er nicht glücklich und verließ sie kurz danach. Meron wollte zu ihrer Familie zurück, aber sie schämte sich ihrer Schwangerschaft. Ihre Tante versuchte zu vermitteln, aber ihre Brüder beleidigten sie fortwährend.
Während der Schwangerschaft ging Meron 4 Mal zur Vorsorge in das nächste Health Center, jedes Mal 5 Stunden Fußmarsch. Bis zur Geburt schien alles in Ordnung zu sein. Als die Wehen begannen, konnte Meron nicht ins Health Center gehen und die Brüder weigerten sich, sie dorthin zu tragen. Nur die Mutter stand ihr bei, aber nach 2 Tagen Wehen war das Baby noch nicht da und die Mutter fragte Verwandte, die Meron ins Health Center brachten. Die Krankenschwestern versuchten ihr zu helfen, aber sie wußten auch nicht weiter und brachten sie ins Krankenhaus. Dort bemerkten die Ärzte, dass Meron mit Zwillingen schwanger war, die aber schon in der Gebärmutter abgestorben waren. Sie holten die toten Zwillinge und Meron überlebte mit einer Blasen-Scheiden-Fistel. Man erzählte ihr, dass die Inkontinenz durch die starken Wehen verursacht wären und nach einigen Tagen aufhören würden. So wurde sie 3 Tage später nach Hause entlassen.
„Meine Mutter und ich gingen zu Fuß nach Hause. Aber ich war so geschwächt und konnte mein Bein nicht bewegen. Wir weinten beide und brauchten einen ganzen Tag für den Marsch, der normalerweise nur 6 Stunden dauert.“ erinnert sich Meron.
Meron konnte es nicht ertragen mit einer Fistel in ihrem Dorf zu leben und reiste nach 1 Monat zu ihrer Tante, die in Addis Abeba lebt. Dort ging sie in ein Krankenhaus, man sagte ihr nicht, dass sie eine Fistel hätte, sondern behandelte andere Dinge und schickte sie wieder nach Hause zu ihrer Mutter. „Nach 4 Monaten im Dorf bot mir eine Freundin aus Addis an, bei ihr zu leben und Heilung zu suchen. Ich hatte kein Geld für den Transport. Meine Schwester schenkte mir ihre Ziege und die Dorfbewohner gaben mir Kartoffeln, die ich verkaufte und damit die Reise bezahlte.“ erinnert sich Meron.
Nachdem Meron in Addis Abeba angekommen war, hörte ihre Freundin vom Fistula Hospital und brachte sie dorthin.
Vor 3 Jahren kam Meron zum ersten Mal ins Fistula Hospital. Seitdem wurde sie 2 Mal operiert. Die erste OP war nicht erfolgreich, aber die 2. OP ließ sie zumindest für einige Zeit völlig trocken werden. Aber durch die schwere Arbeit zuhause war die Operation auf Dauer nicht erfolgreich.
Meron ist jetzt wieder im Fistula Hospital und wartet auf eine Harnableitung.

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Happy Birthday Dr. Catherine Hamlin

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Am 24. Januar wird Dr. Catherine Hamlin 94 Jahre alt. Geboren in Australien, studierte sie dort Medizin, heiratete und bekam einen Sohn. 1959 reiste sie zusammen mit ihrem Mann Dr. Reginald Hamlin und ihrem Sohn nach Äthiopien. Ursprünglich wollten sie 2 Jahre bleiben und eine Hebammenschule eröffnen.
Jetzt, fast 60 Jahre später, ist Dr. Catherine Hamlin immer noch in Äthiopien. Sie hat die Hebammenschule eröffnet – aber noch viel mehr bewirkt. Zusammen mit ihrem Mann eröffnete sie das Fistula Hospital und hat seitdem über 50.000 Frauen mit Geburtsfisteln erfolgreich behandelt.
Wir wünschen ihr alles Gute. Frau Dr. Catherine Hamlin lebt in ihrem Häuschen auf dem Gelände des Fistula Hospitals und wird von allem Mitarbeitern rund um die Uhr aufs Beste versorgt. Wir wünschen sehr, dass sie ihren Lebensabend friedvoll und gesund verbringen kann.

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Azeb Asfaw – Hebamme

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Schwester Azeb hat 2012 ihren Abschluß in der Hebammenschule gemacht und arbeitet seitdem in einem Health Center in der Nähe ihres Geburtsortes, inzwischen im 6. Berufsjahr, weit über die vertraglich festgelegten 4 Jahre hinaus. Sie ist immer noch mit großem Engagement bei der Arbeit und ermuntert andere junge Mädchen, den gleichen Weg zu gehen. Sie gibt Aufklärungskurse und begleitet Mütter während ihrer Schwangerschaft.
„Während meiner Arbeit hier, ist mir klar geworden, wie wichtig eine gute Ausbildung ist. Unsere Arbeit bedeutet auch, sich um die Versorgung mit Medikamenten, der Erneuerung des Kreissaals und um die Bereitstellung eines Krankenwagens bei Komplikationen zu kümmern.“
Vor 3 Jahren hatte sie noch etwa 30 Geburten im Monat, diese Jahr hat sich inzwischen auf über 100 erhöht. Dies zeigt das Vertrauen, das die Hamlin Hebammen inzwischen in der Bevölkerung genießen. Azeb erklärt, warum wir „rechtzeitig in Dörfer der Gemeinde gehen und Gesundheitserziehung geben, wir diskutieren auch mit schwangeren Müttern und überzeugen sie, in unserer Klinik zu gebären.“ Die Zusammenarbeit mit Gesundheitsexperten stärkt den Wandel ebenfalls.
In den vergangenen fünf Jahren ihres Bestehens hat Schwester Azeb allein an fast 700 Geburten teilgenommen. Bis jetzt ist in den 5 Dienstjahren keine einzige Mutter während der Geburt gestorben.
Schwester Azeb ist jetzt 29 Jahre alt und hat ihre eigene Familie gegründet. Sie ist jetzt zum ersten Mal schwanger.

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