Kaffee aus Äthiopien – frisch eingetroffen

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Äthiopien ist die Wiege des Kaffees. Die Legende sagt, der Kaffee wurde entdeckt, als ein Hirtenjunge in der äthiopischen Provinz „Kaffa“ einige grüne Kaffeebohnen ins Feuer warf und sich sofort ein aromatischer Duft verbreitete. Die zerstossenen gerösteten Kaffeebohnen wurden mit heißem Wasser überbrüht und so entwickelte sich, was wir heute weltweit als Kaffee kennen.

Bestellen Sie in unserem Online-Shop köstlichen Kaffee direkt importiert aus Äthiopien. 500 Gramm ganze Bohnen frisch geröstet für 13 Euro. Der ganze Erlös kommt direkt dem Fistula Hospital zugute.

Unsere Reise nach Äthiopien

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Unsere Reisegruppe bestand aus 6 Personen. Wir kamen am 26. Mai in Bahr Dar am Tana See an. Dort besuchten wir als erstes das dortige Außenzentrum. Es ist die älteste der fünf Fistelkliniken und besteht seit 2005.
Geleitet wird es von Dr. Bitew, der sich mit großem Engagement um die Patientinnen kümmert. Besonders stolz berichtete er uns von 2 Frauen, die jetzt schon zum zweiten Mal zur Entbindung per Kaiserschnitt gekommen waren. Beides ehemalige Fistelpatientinnen, die sich jetzt doch noch ihren Kinderwunsch erfüllen konnten.
Am nächsten Tag fuhren wir einige Kilometer ins Land zum Health Center in Bikolo Abe. Wir trafen Agenhu, eine junge Hebamme, die letztes Jahr ihr Examen bestanden hat. Seit Anfang des Jahres arbeitet sie in dem Health Center und betreut jeden Monat etwa 60 Geburten. Risikoschwangere überweist sie in das neue Regionalkrankenhaus in Mer’awi. Auf dem Gelände des Health Centers wurde mit finanzieller Unterstützung des Addis Abeba Fistula Hospitals ein Geburtshilfezentrum erbaut, das schon in wenigen Monaten in Betrieb genommen werden soll. Auf der Rückfahrt nach Bahr Dar hielten wir kurz in Mer’awi und besuchten die Frauenklinik. Das Krankenhaus wurde erst letztes Jahr erbaut und macht einen sehr guten Eindruck.
Seit die Hamlin Hebammen in den Health Centern arbeiten hat es dort keine Geburtsfistel mehr gegeben. So langsam wächst auch in der Bevölkerung das Vertrauen und Äthiopien ist zuversichtlich, dass schon in wenigen Jahren Geburtsfisteln weitgehend der Vergangenheit angehören werden.
Auch das Touristische kam nicht zu kurz. Wir machten eine Bootsfahrt auf dem Tana See, wanderten zu den Wasserfällen des Blauen Nils und besuchten die Felsenkirchen in Lalibela. Anfang Juni waren wir wieder in Addis Abeba. Ich hatte mehrere Koffer mit medizinischem Material und Wolle dabei. Wir kamen anstandslos durch den Zoll.

Etabezahu Eshete – Mutter von Zwillingen

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Etabezahu kommt ursprünglich aus dem Norden. Vor 19 Jahren kam sie in die Hauptstadt auf der Suche nach Arbeit um ihre Familie zuhause zu unterstützen. Sie war damals erst 14 Jahre alt. Viele Jahre arbeitete sie als Hausgehilfin bei verschiedenen Familien.

Vor vier Jahren heiratete sie einen Polizisten und führte ihren eigenen Haushalt. Als Polizist verdient ihr Mann nur ungefähr 75 Dollar im Monat, davon kann man in der Hauptstadt kaum überleben. In der Hoffnung, dass das Leben in der Zukunft besser würde, lebte Etabezahu sehr sparsam.

Zwei Jahre nach der Hochzeit wurde sie schwanger. Ihr Mann freute sich sehr, denn auch er wollte gerne Kinder haben. Bei der Vorsorgeuntersuchung erfuhr Etabezahu, dass sie Zwillinge haben würde. Sie versäumte keine Untersuchung und fühlte sich sehr wohl bis zum Entbindungstermin. Sie ging in eine Geburtsklinik und hatte stundenlange Wehen. Die Schwestern dort verstanden nicht, dass sie Hilfe benötigte. Nach 6 Stunden wurde sie endlich ins Krankenhaus verlegt. Der Arzt war schokiert, als er sie sah und bemerkte, dass die Zwillinge Steißlage waren und konnte mit einem Kaiserschnitt das Leben von Etabezahu und ihren Kindern retten.

Aber trotzdem hatte Etabezahu nach der Geburt Schwierigkeiten, ihren Urin zu kontrollieren. Sie hoffte, es würde besser werden und erzählte lange Zeit niemandem davon. Aber bald wurde es so schlimm, dass sie es nicht mehr vor ihrem Mann geheim halten konnte. Er hatte von dem Fistula Hospital gehört und brachte sie zusammen mit ihren bezaubernden Zwillingen.

Zuerst wurde sie wieder nach Hause geschickt, weil sie noch zu schwach für die Operation war. Aber 3 Monate später kam sie zurück und konnte innerhalb von 20 Tagen geheilt werden. Ihre Babies waren die ganze Zeit dabei.

Etabezahu ist glücklich, dass sie wieder geheilt ist, aber das geringe Familieneinkommen ist ein Problem. Sie hat nicht genug Milch für beide Babies. Das Krankenhaus hat ihr zusätzliche Milch gegeben, aber wenn sie wieder zuhause ist, wird es schwer werden, das Geld dafür aufzubringen.

Vielleicht findet sich jemand, der die Familie in den ersten Monaten unterstützt.

 

Neue Produkte in unserem Online Shop

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Vor kurzem sind wir aus Äthiopien zurück gekommen und haben einige neue Sachen für unseren Online-Shop mitgebracht. Der gesamte Erlös kommt dem Fistula Hospital zugute. Vielleicht ist auch etwas für Sie oder Ihre Freunde dabei.

Hamlin Fistula Shop

Dr. Tesfaye Yacob, neuer CEO des Fistula Hospitals

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Am 15. April 2016 begann der neue Geschäftsführer Dr. Tesfaye Yacob seine Arbeit als Geschäftsführer im Fistula Hospital. Seit über 30 Jahren hat er in verschiedenen staatlichen Krankenhäusern und NGOs als Ausbilder, Public Health Manager und in der Forschung gearbeitet.

1985 machte er seinen ärztlichen Abschluß und studierte weiter Management. SeineErfahrung reicht vom Direktor eines staatlichen Krankenhauses bis zum CEO eines Entwicklungsprogramms. Er betreute 1.200 Mitarbeiter in 450 Schulen, 4 Kollegs und 11 Kliniken und mehrere andere Projekte in städtischen und ländlichen Entwicklungsprojekten.

Er hat große Erfahrung im Management und viel Verständnis für komplexe Programme und Verhandlungsgeschick mit internen und ausländischen Partnern.

Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und viel Erfolg.